Bewegungsorientieres Lernen

Mentales und körperliches Wohlbefinden sind zentral für effektives Lernen. Ein wichtiger Schlüssel dazu ist die Integration des natürlichen Bewegungsdrangs der Kinder in den schulischen Alltag. Das Einmaleins beim Seilspringen üben, ein Gedicht beim Jonglieren aufsagen oder einfach mal in einer Pause etwas Dampf ablassen.

Die Integration von Bewegung in den Unterricht geschieht bei uns auf verschiedenen Ebenen. Zum einen können Bewegungspausen beruhigend oder aktivierend wirken. Der natürliche Wechsel von Spannung und Entspannung, Bewegung und Ruhe oder Aktion und Konzentration wird dadurch angeregt und unterstützt. Dadurch verbessert sich unter anderem die Selbstwahrnehmung. Was brauche ich?  Was braucht mein Körper? 

Zum anderen lernen unsere Schülerinnen und Schüler ganzheitlicher, wenn sie es bewegt tun. Bewegt Lernen (z.B. Einmaleins aufsagen während Seilspringen) spricht mehrere Sinneskanäle gleichzeitig an. Inhalte können dadurch besser aufgenommen werden. Zudem sorgt Bewegung für eine bessere Sauerstoff- und Nährstoffaufnahme, was die Konzentration verbessert.

In der konkreten Umsetzung bedeutet das bei uns, dass wir den «normalen» Unterricht individuell oder von Lehrern angeleitet regelmässig mit Bewegungselementen anreichern. Das kann alles Mögliche sein, die Optionen werden laufend mit und durch unsere Schülern ausgebaut. Ein wichtige Rolle spielt dabei unser Bewegungsraum, der eigens dafür geschaffen wurde.

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