ANDERE STIMMEN

Die öffentlichen Beiträge zum Thema Lernen und Erziehung sind unerschöpflich. Nachfolgend haben wir ein paar Stimmen ausgewählt, die uns immer wieder inspirieren. 

Interview mit Remo Largo 

«Hausaufgaben und Noten bringen gar nichts» Fragen Sie Remo Largo, in familienleben.ch

Remo Largo zitiert John Hattie Meta-Studie von 2009, welche 50 000 Studien mit 250 Millionen Kindern zusammenfasst. Hattie untersuchte dabei 138 Faktoren auf den Lernerfolg. Es zeigte sich, dass Noten nicht zum Lernerfolg beitragen. Der Faktor, welcher die grösste Wirkung auf den Lernerfolg hat ist folgende: «Ein Schüler wird dann etwas nachhaltig lernen, wenn sein individueller Entwicklungsstand erfasst wird, wenn Entwicklungsfortschritte unterstützt, Erfolgserlebnisse und Selbstwirksamkeit gefördert werden.»

Interview mit Gerald Hüther

Wie man Kinder und Jugendliche inspirieren kann

Schönes und Trauriges zum Mechanismus des Gehirns beim Lernen. Wir sind immer wieder begeistert vom Wissen, der Empathie und der Begeisterung von Professor Hüther.

Vera F. Birkenbihl

Normal und Erziehung

Frau Birkenbihls legendäres Modell, welches aufzeigt, wie wir unsere Kinder zu normalen Bürgern erziehen und sie damit der Entfaltung ihres Potential berauben. Eine traurige Geschichte mit viel Humor erzählt. 

Film von Falco Peschel

Ich lerne, was ich will - Freier Unterricht in der Grundschule (Part 1/5)

Dr. Falko Peschel ist Grundschullehrer und Erziehungswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Individualisierung und Unterrichtsentwicklung. Falko Peschel hat vier Jahre eine Klasse durch die Grundschulzeit geführt ohne zu «unterrichten». Das frappierende Ergebnis: Obwohl sich in der Klasse viele Kinder mit besonderen Schwierigkeiten befanden , liegen die Leistungen deutlich über den Vergleichswerten repräsentativer Stichproben. Selbst Schüler, die als nicht in der Regelschule «beschulbar» galten, sind nach der Grundschule auf das Gymnasium oder andere weiterführende Regelschulen gewechselt. Es ergibt sich der Eindruck, als sei der Leistungsspiegel der Klasse erheblich nach oben verschoben worden – und zwar in gesamter Breite, ohne dass bestimmte Kindergruppen davon benachteiligt worden wären. (adz-netzwerk.de)

Carol Dweck

Der Glaube an die eigene Lernfähigkeit - der grosse Unterschied zwischen „Nicht-Können“ und „Noch-nicht-Können“.

Professorin Carol Dweck zeigt auf, wie wichtig es ist, den prozessorientierten Weg gehen zu können. Lernen ist ein Lebensweg und soll tagtäglich eine Freude und Herausforderung sein. Was man jetzt noch nicht kann, muss einen nicht demotivieren, sondern kann uns dafür begeistern, morgen etwas zu lernen.

Danke für den Tipp, Neklan Unger!


Buch von Gerald Hüther und Christoph Quarch

Rettet das Speil!

Hüther und Quarch plädieren für die Wiederentdeckung des Spiels: für mehr Kreativität und Lebensfreude in Familie, Partnerschaft und Beruf. Im Spiel entfalten Menschen ihre Potenziale, beim Spiel erfahren sie Lebendigkeit. Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Philosoph Christoph Quarch  erläutern, warum unser Gehirn zur Hochform aufläuft, sobald wir es spielerisch nutzen, erinnern an die Wertschätzung des Spiels in früheren Kulturen und zeigen, welche Spiele dazu angetan sind, Freiräume für Lebensfreude zu öffnen – damit wir unsere spielerische Kreativität nicht verlieren!

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