PRODUKTIVES SCHEITERN

ETH-Lernforscher: «Unsere Kinder müssen das Scheitern erlernen»

Manu Kapur ist eine internationale Kapazität in der Lernforschung und lehrt seit 2017 an der ETH Zürich. Im Interview erklärt er, warum die meisten Schulen mit veralteten Methoden arbeiten und wieso Pisa ein schlechter Ratgeber ist.

Interview NZZ am Sonntag

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Norm versus Potential

Der Fokus in der Schule DANDELION liegt beim Potential der Kinder und nicht auf deren Normierung. Das bedeutet, dass wir sie als Individuen mit Selbstverantwortung und Selbstwertgefühl respektieren und ihren die Freiheit geben, sich zu sein.

Bei uns kann sich jedes Kind nach seinen Bedürfnissen und Zielen entwickeln und wird entsprechend gefördert. Das Gelingen unseres Schulalltags bedingt kein normiertes Verhalten der Kinder. Dadurch können wir auf die Pathologisierung von sogenannt auffälligen Kindern verzichten.

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STUDIE ZUM SELBSTBESTIMMTEN LERNEN

Im Jahr 2011 führte Dr. Peter Gray zusammen mit seiner Kollegin Dr. Gina Riley eine Studie unter Eltern von freilernenden Kindern durch (232 Teilnehmer), in der deutlich wurde, dass die Eltern das Freilernen als großen Gewinn für die Kinder und die ganze Familie betrachteten. Die wenigen Herausforderungen, die erwähnt wurden, hatten hauptsächlich damit zu tun, dass sie das Freilernen gegenüber denen, die es nicht verstanden oder nicht billigten, verteidigen mussten und dass sie einige ihrer eigenen kulturell verwurzelten,

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DR. FALKO PESCHEL

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Dr. Falko Peschel ist Grundschullehrer und Erziehungswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Individualisierung und Unterrichtsentwicklung. Falko Peschel hat vier Jahre eine Klasse durch die Grundschulzeit geführt ohne zu „unterrichten“.

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CAROL DWECK: THE GROWTH MINDSET

Der grosse Unterschied zwischen „Nicht-Können“ und „Noch-nicht-Können“.

Professorin Carol Dweck zeigt auf, wie wichtig es ist, den prozessorientierten Weg gehen zu können. Lernen ist ein Lebensweg und soll tagtäglich eine Freude und Herausforderung sein. Was man jetzt noch nicht kann, muss einen nicht demotivieren, sondern kann uns dafür begeistern, morgen etwas zu lernen.

Danke für den Tipp, Neklan Unger!

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RETTET DAS SPIEL

Gerald Hüther und Christoph Quarch plädieren für die Wiederentdeckung des Spiels: für mehr Kreativität und Lebensfreude in Familie, Partnerschaft und Beruf. Im Spiel entfalten Menschen ihre Potenziale, beim Spiel erfahren sie Lebendigkeit. Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Philosoph Christoph Quarch  erläutern, warum unser Gehirn zur Hochform aufläuft, sobald wir es spielerisch nutzen, erinnern an die Wertschätzung des Spiels in früheren Kulturen und zeigen, welche Spiele dazu angetan sind, Freiräume für Lebensfreude zu öffnen – damit wir unsere spielerische Kreativität nicht verlieren!

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„ICH WILL NICHT IN DIE SOMMERFERIEN!“

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Wenn Schüler sagen: „Ich will nicht in die Sommerferien“, dann macht die Schule wohl etwas richtig. An „freien demokratischen Schulen“ ist dies nicht unüblich. Freie demokratische Schulen predigen „Selbstbestimmtes Lernen“ und fördern es. Doch selbstbestimmtes Lernen passiert nicht ohne eine wichtige Komponente: Vertrauen.

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WOLFGANG EINSIEDLER ZUR WICHTIGKEIT DES SPIELS

Der deutsche Grundschuldidaktiker und empirische Bildungsforscher hat eine klare Meinung zur Relevanz des Spiels: „Der Grundgedanke des Lernens im Spiel ist die Erleichterung der Entdeckung von Prinzipien durch flexibles Denken, bei dem neue und ungewöhnliche Lösungen »durchgespielt« werden. Die sofortige Anwendung des gelernten Prinzips auf ein Problem mit nur einer Lösung (konvergentes Denken) ist vermutlich gar nicht der biologische Sinn des Lernens im Spiel.“

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: https://www.hf.uni-koeln.de/data/eso/File/Schaefer/Vorlesung_Spiel.pdf

Was denkt ihr dazu?

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VERA BIRKENBIHL ZU SPIEGELNEURONEN

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Die Motivationstrainerin und Sachbuchautorin ist bekannt für ihre klaren Statements zum gehirn-gerechten Lernen. Die Spiegelneuronen-These ist umwerfend einfach: Was uns interessiert, lernen wir leicht. Was ist eure Meinung dazu? 

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