Anrufen 

Pädagogische Inspiration

Die öffentlichen Beiträge zum Thema Lernen und Erziehung sind unerschöpflich. Nachfolgend haben wir ein paar Stimmen ausgewählt, die uns immer wieder inspirieren. 

Remo Largo / Martin Beglinger

Beziehung kommt vor Erziehung, Auszug aus Artikel in Das Magazin, 2009 (Link zum PDF)

Die Autoren plädieren für eine neue Schule, die konsequent vom Kind her gedacht ist und präsentieren dafür sieben Thesen.  Largos und Beglingers Thesen überschneiden sich sehr stark mit unserer pädagogischen Haltung. 

«Hausaufgaben und Noten bringen gar nichts» Fragen Sie Remo Largo, in familienleben.ch

Remo Largo zitiert John Hattie Meta-Studie von 2009 (wird laufend aktualisiert), welche 50 000 Studien mit 250 Millionen Kindern zusammenfasst. Hattie untersuchte dabei 138 Faktoren, welche eine Wirkung auf den Lernerfolg haben. Der Faktor, welcher die grösste Wirkung auf den Lernerfolg hat, ist folgender: «Ein Schüler wird dann etwas nachhaltig lernen, wenn sein individueller Entwicklungsstand erfasst wird, wenn Entwicklungsfortschritte unterstützt, Erfolgserlebnisse und Selbstwirksamkeit gefördert werden.» Wir sind überzeugt, dass dieser individuelle Ansatz ein Schlüssel zu erfolgreichem Lernen ist und stellen ihn deshalb ins Zentrum unserer pädagogischen Haltung.  

Jesper Juul

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, aus der Zeitschrift Familien (Link zum PDF) 

Selbstbewusstsein ist das Erlebnis zu existieren und in Ordnung zu sein. Das wiederum ist die Grundlage um Selbstvertrauen zu entwickeln. Hier bewegen wir uns tief im Thema der Persönlichkeitsentwicklung. Als Schule verstehen wir uns nicht als Therapeuten. Dennoch sei uns erlaubt, jedem Kind gutes Selbstvertrauen zu wünschen, mit dem es erfolgreich lernen kann und dem es zuversichtlich in seine Zukunft blicken darf. In der Realität ist das immer etwas schwieriger als in der Theorie. Als Vision können wir das aber gut so stehen lassen.  

Churermodell

Link Website Churermodell

Die Unterrichtsanlage des Churermodells bietet die Möglichkeit, einen Unterricht zu schaffen, in welchem individualisiertes, erfolgreiches und herausforderndes Lernen für alle möglich ist. Prof. Dr. Peter Lienhard von der Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich schreibt:

«Das Bestechende am «Churermodell» ist, dass es die Basis für viele wesentliche Entwicklungen der heutigen Schule legt – sei es individualisierte Lernförderung, inklusive Schulungsform und integrative Begabungs- und Begabtenförderung.» (Lienhard 2012, S. 14)

Vera F. Birkenbihl

Normal und Erziehung (Link zu youtube.com)

Frau Birkenbihls legendäres Modell, welches aufzeigt, wie wir unsere Kinder zu normalen Bürgern erziehen und sie damit der Entfaltung ihres Potential berauben. Eine traurige Geschichte mit viel Humor erzählt. 

Carol Dweck

Link zu youtube.com

Der Glaube an die eigene Lernfähigkeit - der grosse Unterschied zwischen „Nicht-Können“ und „Noch-nicht-Können“.

Professorin Carol Dweck zeigt auf, wie wichtig es ist, den prozessorientierten Weg gehen zu können. Lernen ist ein Lebensweg und soll tagtäglich eine Freude und Herausforderung sein. Was man jetzt noch nicht kann, muss einen nicht demotivieren, sondern kann uns dafür begeistern, morgen etwas zu lernen.

Montessoripädagogik

Maria Montessori stellte mit ihrer Pädagogik kindliche Eigenaktivität und selbsttätiges Lernen ins Zentrum.  Die Montessori-Pädagogik soll dem Kind die volle Entfaltung seiner Persönlichkeit und ein seiner Entwicklung angepasstes Lernen ermöglichen.

Wir sind zwar keine Montessori-Schule, setzten Montessori-Ansätze in erster Linie in der Unterstufe gezielt ein.